Archive for February, 2006

Karnevalsresumee (2)

Tuesday, February 28th, 2006

kissing_girls

Auf die alte Frage, wie man als Frau in einer zum Bersten mit Konkurentinnen gefüllten Kneipe an einem Rosenmontag die komplette Aufmerksamkeit der sturzbetrunkenen, männlichen Kundschaft auf sich zieht, gibt es eine simple Antwort:

Nein, nicht nackte Haut. Keine blöden Anmachen. Einfach mal für 30 Sekunden die ebenfalls sturzbetrunkene Freundin in einen innigen Zungenkuss verwickeln.

Schon stehen die wehrlosen, hormongefluteten Opfer mit mindestens einem kostenlosen Bier und einem Sabberfaden vom Kinn bis zum Boden Schlange. Ok, so mancher von ihnen muss sich schon ein Auge zuhalten, um noch scharf sehen zu können, aber: Es ist Damenwahl!

Die Beiden hatten für den Rest des Abends mit Aufmerksamkeit, Getränken und Männern ausgesorgt.

Karnevalsresumee

Tuesday, February 28th, 2006

prinzenpaar

Merkwürdig, wenn man vor dem düsseldorfer Rathaus eine 10 min Liveschaltung nach Köln eingespielt, in der der kölner Umzug beworben wird und die mit dem vollständigen Abspulen des kölschen Mottoliedes endet. Die Düsseldorfer haben dabei auf der Tribühne mitgeschunkelt.

Der Karneval ist auch nicht mehr das, was er einmal war. Oder, Franziska?

Clowns, Cowboys und Proleten

Monday, February 27th, 2006

Bild aus Sicht eines Karnevalisten zum Ende des Rosenmontags.


von unterwegs geblogt

ÖPNV-Karneval

Sunday, February 26th, 2006

whiskey

Und da waren heute noch diese beiden Tweens in der Bahn, die zusammen in 74 Sekunden eine Flasche billigen Whiskey auf ex leerten.

Da bin ich doch mal gespannt, was wir morgen so alles in Düsseldorf erleben.

iPod-Wichsvorlage

Friday, February 24th, 2006

Jetzt bietet iTunes sogar schon leicht bekleidete Frauen für den iPod an.

Dann erreichen wir die nächste Stufe in ÖPNV-Gesprächen. “Hör mein neua ringtone, Alter!” wird durch “Boah, hat die geile Titten (wahlweise: nen Arsch), krass oda?” ersetzt.

Naja, wenigstens kann zu Bildern keiner mehr mitsingen.
Ich hasse Handykaraoke.

sports

Klo-content

Wednesday, February 22nd, 2006



Nein, hier geht es nicht um den Inhalt einer Kloschüssel. Aber ich frage mich, wie widerlich schmierig man sein muß, damit man beim Kacken auf der schwarzen Klobrille einen weißen, unwegwischbaren, arschförmigen Fett- und Schuppenrand hinterläßt?!

Da weiß ich doch wieder, warum ich ein Papierkreisleger bin.

mixtape frischt Fremdsprachen auf (2)

Tuesday, February 21st, 2006

lakritz

Frage vom Schwedenkrieger an LeStefan:

SK:“Heißt das in Frankreich eigentlich “la kritz” oder “le kritz”?”

Lass Dich nicht nerven, LeStefan!

[edit] Noch ein zum Thema passender link.

Sonderangebote

Monday, February 20th, 2006

Wenn in Düsseldorf geldgierige Diplom-Ökonome zusammen mit Studienabbrechern in Germanistik eine Dönerbude eröffnen…

Prädikat: Preis/Leistung mangelhaft

[edit] Bünni dankt dem Pierogi-Stefan für das Bild.

Anmach-Blog

Monday, February 20th, 2006

kontakt

Jetzt neu in der Blogosphäre: Kontaktkommentare.

Maskerade

Monday, February 20th, 2006

phantom_mask

Heute abend wurden die familieninternen Weihnachts-Gutscheine für einen gemeinsamen Besuch des “Phantom der Oper” eingelöst.

Auch wenn viel mehr gesungen wird, unterscheiden sich Musicals nicht von Theatervorstellungen. Es gibt immer die gleichen Probleme:

  • Menschen, die ihren Platz nicht finden und andere Besucher lautstark von ihren Plätzen verscheuchen.
  • Lungen, die in einem Hustenanfall annähernd kollabieren.
  • Bonbonpapiergeraschel.
  • Turmfisuren oder unverzichtbare Hutapplikationen.
  • Natürlich sollte auch heute abend dies alles nicht fehlen: Ein Paar mittleren Alters verstrickt sich mit der fünfköpfigen Familie in der Reihe vor uns in eine der typischen “Ich glaube, Sie sitzen auf meinem Platz!”-Diskussionen. Diesmal hatten nur beide Besucherpaare Recht, denn beide hatten Karten für die besagten Plätze. Mit einem Blick auf die Karten der Neuankömmlinge konnte eines der 9xklugen Kinder weitere Fragen beenden.

    9xk-M:“War der 12. nicht letzte Woche!”

    Begleitet von Schmach, Schande, Schadenfreude (gibt es noch ein passendes Wort mit “Sch”?) und auch ein wenig Wehmut, verließen die Verlierer des Tages die Bühne.

    Somit blieb uns die fünfköpfige Familie erhalten - shit!

    Entweder ist Hyperaktivität ansteckender als H5N1, draußen gab es einen Stand mit “All-u-can-eat-Traubenzucker” oder Hämorrhoiden sind vererbbar. Auf jeden Fall konnte keiner in dieser Familie länger als 30 s ruhig sitzen, ohne sich zu Räuspern, sich nach vorne oder zur Seite zu lehen, den Kopf zu neigen, geräuschvoll ein Taschentuch aus der Gesäßtasche zu fummeln,…

    Falls sich hier eine fünfköpfige Familie angesprochen fühlt: Sie saßen im rechten Rang, Reihe 17, Plätze 1-5 und nächstes Mal die Tabletten vorher nicht vergessen.