Archive for July, 2005

Musikalische-ein-Satz-Meinung (6)

Friday, July 29th, 2005

Was ist dran an Coldplays deprimierender, rührender, langsamer Musik - the relaxing, pushin’ forward, motivating sound!

[edit] Ein wenig spät, aber ich habe die Platte gerade wieder erst im Musikregal gefunden.

X & Y

(Nicht-)Katzenkontent

Wednesday, July 27th, 2005

Was mir dazu nur noch fehlt, ist ein Bild von einer Katze und was mir dazu fehlt, ist die Katze an sich. Ein Bild zu klauen - klar könnte ich machen - das ist dann aber auch nur geklauter Katzenkontent und das ist nicht richtig. Was soll ich also machen, um auch zu den Blogger mit Katzenkontent zu gehören? Hier nun also wenigstens ein Text, in dem eine Katze vorkommt:

Morgennebel liegt auf der Straße
die Nacht ist schon vorbei
das Radio singt ein Schlaflied für die Katze
leise ruft mich die Matratze.
Ich leg mich hin und bin weich.
Die Heizsonne scheint in mein Zimmer,
auf die Straße fällt Regen statt Schnee.
Meine Gedanken sind kalt…

Hans Nieswandt - Dr. Sommer

Und damit hier auch ein Bild dazu gehört, zeige ich ein wenig Hasenkontent:

paul

Musikalische-ein-Satz-Meinung (5)

Wednesday, July 27th, 2005

Tocotronic spielen Songs von den Sportfreunden nach dem Genuß eines Hellacopter-Albums - hörenswert!

[Erratum]
Wenn man mehr als das halbe Album hört, geht es einem gehörig auf die Nerven.

[Memo an mich selbst]
Neue Alben erst ganz anhören, dann Kritik üben.

Madsen

Gut gemeinte Warnungen
gegen Erwachsene verwenden.

Monday, July 25th, 2005

So richtig sicher ist man heute nirgendwo mehr, noch nicht mal beim sonntaglichen Brunch in öffentlichen, gut besuchten Lokalitäten und das schlimme ist, die Täter werden immer jünger.

Frau M. von unserem Tisch wurde auf dem Rückweg vom stillen Örtchen von einem 8-jährigen Jungen mit Zahnspange und schief sitzender Schumikappe abgefangen. Er schlich sich von hinten an sie ran und ergriff unvermittelt ihre Hand. Ein kurzes Lächeln ihrerseits, ein breites Lachen seinerseits.

Junge: “Komm mit!”

Frau M.: “Wohin?”

Junge: “Das werde ich Dir schon zeigen, komm einfach mit!”

Da sich Frau M. allerdings nicht vom Fleck bewegte, ersann sich der Junge schnell ein überzeugenderes Argument:

Junge: “Komm schon, da habe ich auch Schokolade und Bonbons für Dich!”

Also merken: Nichts von fremden Onkeln annehmen, aber auch nicht von fremden Neffen!!

Kindheitstrauma

Sunday, July 24th, 2005

Gestern im Supermarkt von einem sehr freundlichen, jungen Mann bedient worden, der bestimmt in der Schule oft gehänselt wurde und auch heute noch so manches Mal bei der Vorstellung seiner Person für Verwirrung sorgt.

Der Grund für diese Annahme prankte auf seinem Namensschild:
J. Derda

Wahrscheinliche Dialoge stellten sich in meiner Phantasie folgendermaßen dar:

F: “Wer hat das kaputt gemacht?”

A: “Der da war’s!”

F: “Was? J. war’s?”

A: “Nein, der da!”

to be continued

Irland

Sunday, July 24th, 2005

Nachdem nun der (Boots-)Boden schon eine Woche nicht mehr unter meinen Füßen schaukelt, hier nun ein Paar der Bilder, die ich in meinem Urlaub geschossen habe. Aber da es nicht nur etwas zu sehen, sondern auch zu erleben gab, werden dieser Tage noch “Auszüge aus dem Reisetagebuch” folgen.

Na, wo…

Saturday, July 23rd, 2005

…diese Diskussion wohl noch hinführt:

Tussi selbstgemacht

Und gibt es auch Vorgehensweisen dafür, wie man sich selbst zum Proll macht? Einige Leute scheinen das ja schon erfolgreich geschafft zu haben.

Stimmen aus der letzten Reihe

Saturday, July 23rd, 2005

Gestern das schlechte, kalte Wetter genutzt, um in Decken gehüllt im Freilichtkino zu sitzen und einen Film zu sehen, den man auf nüchternen Magen, aufgrund des reichlich aufgetischten Essens nicht erträgt. Im Gegensatz zu den sonst üblichen “Raubkopierer sind Verbrecher und wir machen Euch ALLEN ein schlechtes Gewissen”-Trailern und den hobby-filmerischen Lokalspots gab es eine Aneinanderreihung aller Trailer für die nächsten Wochen. Besonders beeindruckt zeigte sich das lautsprechende Paar in der nächsten Reihe von einem Film aus Frankreich/Serbien, mit extrem verworrener und aussageloser Vorschau:

er: “Dieser Film hat mich nun aber wirklich überzeugt!”

sie: “Da waren Brüste, oder?”

er: “Ja, genau!”

So einfach gestrickt sind wir Männer und leicht zu überzeugen.

Musikalische-ein-Satz-Meinung (4)

Saturday, July 23rd, 2005

Geschmacklich eintönig, nur kalt genießbar, vollkommen übersüßt, kein Unterschied zu vorherigen Abfüllungen - das neue Album ist genauso.

Die Gene

Wednesday, July 20th, 2005

Entspannt im Bus sitzend, beruhigend Musike hören, da passiert es: Das Desaster! iPod Batterie leer, aber davon soll man sich nicht schocken lassen, denn die besten Geschichten passieren nicht im Fernsehen, nicht auf CD oder inzwischen auf der Festplatte, sondern im wahren Leben und dort dann bevorzugt im Bus…

In diesem Fall wurde der Musikgenuss durch ein audiovisuelles Hörspiel ersetzt. Hauptpersonen: Eine Mutter im Gothic Look und ihre Tochter im Kindergartenalter, augenscheinlich eher von den Großeltern angekleidet als von der Mutter. Der Dialog:

T: “Schau mal Mami, ein Friedhof. Wie schööööön!”

M: “Ich hab’s gewußt, das Grufti- Gen ist vererbbar!”

Na, dann schauen wir doch noch mal in ein paar Jahren nach, ob der wirklich stimmt.

Edit: Heute dann noch den passenden Beitrag von Annik Rubens gehört - einfach mal reinhören.